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Landesverband   der

Schullandheime Sachsen - Anhalts

 

 

  

Gründung des Landesverbandes / Zahl der Schullandheime

Der LSS-A e.V. wurde am 15. März 1991 durch die Träger von neun Schullandheimen gegründet und ist satzungsgemäß einer der Landesverbände im Verband Deutscher Schullandheime e.V. (VDS).

Die Mitglieder des LSS-A e.V. sind gleichzeitig Mitglieder des VDS.

Zielsetzung und Aufgaben des Landesverbandes

Das Wirken der Träger der Schullandheime sowie der in ihren Schullandheimen tätigen Pädagogen und Mitarbeitern ist darauf gerichtet, pädagogisches Wollen in die Tat umzusetzen. Anders als in der Schule dienen hier jedoch weniger theoretische Erklärungen als vielmehr praktische Erfahrungen zum Wissenserwerb. Hierfür werden in den Heimen die Voraussetzungen geschaffen, wodurch notwendige und wertvolle Ergänzungen zum Unterricht in der Schule geboten werden. In diesem Sinn sind Schullandheime schulergänzende Einrichtungen – Orte zur Nutzung anderer Lehrmethoden und zum Sammeln von Erfahrungen, die in der Schule nicht gesammelt werden können.

Schullandheime sind – schulformen- und schulstufenübergreifend – unverzichtbarer Lernort für Lehrende und Lernende gleichermaßen, weil durch den Aufenthalt im Schullandheim und die Durchführung von Projekten viele Unterrichtsinhalte begreifbarer werden. Die Beschäftigung mit Projekten, aber auch das Zusammenleben in der Gruppe über den Schulalltag hinaus, erfordern Kreativität, führen aber gleichzeitig auch zum sozialen Lernen und bieten damit enorme Möglichkeiten, erzieherisch auf die Kinder einzuwirken.

Der LSS-A sieht seine Aufgaben darin:

  1. die Interessen seiner Mitglieder im VDS zu vertreten,

  2. auf landespolitischer Ebene dafür zu arbeiten, dass die Rahmenbedingungen die Arbeit in den Schullandheimen weiterhin zulassen,

  3. Ansprechpartner für Interessenten für Aufenthalte in Schullandheimen zu sein und

  4. seine Mitglieder bei der Arbeit zu unterstützen.

Natürlich steht der LSS-A hinter den Aufgaben des VDS und unterstützt deren Realisierung nach seinen Kräften und in seinem Verantwortungsbereich.

Davon deutlich abgesetzt ist festzustellen, dass das Ziel der Schullandheime und der dort Beschäftigten deutlich anders ist. Hier geht es darum, pädagogische Arbeit zu leisten, um damit die Arbeit der Schulen zu unterstützen und zu ergänzen. Der Lernort Schullandheim ist nun einmal dafür geschaffen, Lernen in ganz anderer Weise, nämlich fächerübergreifend und durch die eigene Erfahrung, zu vollziehen. Dieser Vorteil wird noch größer, wenn man einbezieht, dass die Lehrer bzw. Lehrerinnen im Schullandheim die große Chance haben, ganztägig und über mehrere Tage mit den Schülern zusammen zu sein. Dadurch können sie so viel über die Schüler erfahren, dass es deutlich einfacher wird, erzieherisch auf sie einzuwirken. Diese Tatsache, dass Schullandheime prädestinierte Orte – vor allem – für Erziehung zu sozialem Verhalten sind, unterstreicht nochmals die Bedeutung von mehrtägigen Schullandheimaufenthalten.

Die Beschäftigten in den Schullandheimen leben soziales Verhalten vor – auch ein Aspekt des Lernens durch Erleben und Mittun. Weiterhin wird mit den Lehrerinnen und Lehrern rechtzeitig vor dem Aufenthalt der pädagogische Inhalt, also das Programm, für den Aufenthalt der Klasse abgestimmt. So kann die Lehrerin bzw. der Lehrer gewiss sein, dass während des Aufenthaltes seine Ziele verfolgt werden und das Projekt darauf abgestimmt ist. Andererseits haben auch die Beschäftigten des Schullandheimes die Möglichkeit, alles zu tun, damit der Aufenthalt für die Klasse ein Erfolg wird.

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Landesverband der Schullandheime Sachsen - Anhalts e.V. | info@lssa-online.de